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Laute Frösche müssen umziehen
Einmal eingesetzte Frösche durften nur mit Zustimmung der Naturschutzbehörde entfernt werden

Der Naturschutz steht der Ruhe der Nachbarn im Weg. Einmal eingesetzte Frösche durften nur mit Zustimmung der Naturschutzbehörde entfernt werden. Die Behörde kann auf Antrag des Teichbesitzers und der Nachbarn eine Ausnahmegenehmigung erlassen, wenn das Quaken zur unzumutbaren Qual für alle wird. Wenn die Behörde nicht mitspielt, müssen die einmal angesiedelten Frösche bleiben. In dem zu entscheidenden Fall wurde ein Lärmpegel von bis zu 64 Dezibel gemessen. Zumutbar wären höchstens 45 Dezibel gewesen. Allerdings dürfen die Frösche nicht getötet oder der Teich einfach trocken gelegt werden. In Betracht kam nur eine Umsiedelung (oder ein Storch Anm.d.Red.)

Beschluss des Bundesverwaltungsgericht 6B 133/98 aus 1998 - Focus Online

Quelle www.nachbarschaftsstreit.de

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